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HipHop & Rap Classics der 90er und 2000er
HipHop der 90er und 2000er: Boom-Bap-Beats, Rap-Classics und Deutschrap – nonstop und kostenlos auf NEUNZIG NULL NULL.
HipHop in den 90ern und 2000ern – das war nicht nur Musik. Das war eine kulturelle Kraft, die Mode, Sprache, Film und eine ganze Generation geprägt hat. Von den Straßen New Yorks über die Westcoast-Szene von L.A. bis in die deutschen Jugendzentren und Rap-Battles: HipHop war überall. Und die Beats von damals? Die knallen heute genauso hart wie vor zwanzig Jahren.
Bei NEUNZIG NULL NULL hörst du die HipHop-Classics beider Jahrzehnte – die Boom-Bap-Beats der 90er, die Crunk-Hymnen der 2000er und alles dazwischen. Kostenlos, nonstop und kompromisslos.
East Coast vs. West Coast: Die 90er als goldenes HipHop-Zeitalter
Die 90er gelten als das Golden Age des HipHop – und das aus gutem Grund. Nie zuvor und nie danach war die kreative Dichte so hoch. Alles begann mit dem Rivalry zwischen East Coast und West Coast, der die Szene elektrisierte und tragisch endete.
Auf der Ostküste regierte The Notorious B.I.G. – Biggie Smalls, der Poet von Brooklyn. Sein Debüt „Ready to Die“ (1994) veränderte Rap für immer: Storytelling, Flow und Charisma auf einem Level, das vorher nicht existiert hatte. „Juicy“, „Big Poppa“, „Hypnotize“ – Biggies Songs waren gleichzeitig straßenhart und radiotauglich. Nas lieferte mit „Illmatic“ (1994) das vielleicht am meisten gefeierte Rap-Album aller Zeiten, zehn Tracks ohne einen einzigen Füller. Wu-Tang Clan revolutionierten mit „Enter the Wu-Tang (36 Chambers)“ den Sound der Ostküste – rau, martial-arts-infiziert, unnachgiebig. Jay-Z startete mit „Reasonable Doubt“ eine Karriere, die ihn zum Milliardär und zur HipHop-Ikone machen sollte. Und Mobb Deep, A Tribe Called Quest und De La Soul bewiesen, dass New Yorker Rap so vielfältig war wie die Stadt selbst.
An der Westküste war es 2Pac, der HipHop zur Weltsprache machte. Tupac Shakur war mehr als ein Rapper – er war Aktivist, Schauspieler, Dichter und die Stimme einer Generation. „California Love“, „Changes“, „Dear Mama“: Seine Songs waren roh, emotional und politisch in einer Weise, die HipHop eine Tiefe gab, die weit über den Beat hinausging. Dr. Dre hatte mit „The Chronic“ (1992) den G-Funk erfunden – laid-back, funky, unverwechselbar. Snoop Dogg surfte mit „Gin and Juice“ und „Drop It Like It’s Hot“ lässig durch zwei Jahrzehnte. Und Ice Cube bewies mit Filmen wie „Friday“ und „Boyz n the Hood“, dass HipHop auch auf der Leinwand funktionierte.
Die 2000er: HipHop wird Mainstream
Mit der Jahrtausendwende veränderte sich HipHop grundlegend. Das Genre wurde kommerzieller, vielfältiger und endgültig zur dominierenden Kraft in der Popmusik.
Eminem war der Katalysator. Mit „The Slim Shady LP“ (1999) und „The Marshall Mathers LP“ (2000) brachte Marshall Mathers weißen Rap in den Mainstream – kontrovers, technisch brillant und mit einem Gespür für Provokation, das Schlagzeilen garantierte. „Lose Yourself“, „Stan“, „Without Me“: Eminem konnte beißend satirisch und zutiefst persönlich sein, oft im selben Song.
50 Cent explodierte 2003 mit „Get Rich or Die Tryin’“ und machte Gangsta-Rap wieder salonfähig. „In Da Club“ wurde zur ultimativen Party-Hymne der 2000er. Kanye West drehte mit „The College Dropout“ (2004) das Spielfeld um: Statt Street Credibility brachte er Soul-Samples, Chipmunk-Vocals und intellektuellen Rap. „Gold Digger“, „Stronger“, „Jesus Walks“ – Kanye war unbequem, genial und stilprägend. OutKast bewiesen mit „Hey Ya!“ (2003), dass HipHop keine Genregrenzen kennt – der Song wurde einer der meistgespielten Tracks des Jahrzehnts, obwohl er streng genommen eher Funk-Pop war.
Lil Wayne, T.I., Ludacris, Missy Elliott, Busta Rhymes – die 2000er hatten eine Fülle an HipHop-Stars, die den Sound in immer neue Richtungen trieben. Und mit dem Aufkommen von Crunk (Lil Jon, Ying Yang Twins) und Snap Music (D4L, Soulja Boy) wurde HipHop gleichzeitig zum Club-Sound Nummer eins.
Deutschrap: Von den Anfängen zur Chartdominanz
In Deutschland schrieben die 90er und 2000er die Entstehungsgeschichte einer Szene, die heute die Charts dominiert. Die Fantastischen Vier gelten als Pioniere – „Die da!?!“ (1992) war der erste deutschsprachige Rap-Hit in den Top 10 und bewies, dass HipHop auch auf Deutsch funktioniert. Fettes Brot aus Hamburg lieferten mit „Jein“ (1996) und „Schwule Mädchen“ unbeschwerten, wortgewandten Spaß-Rap, der eine ganze Generation prägte.
Die ernstere Seite kam aus Heidelberg: Advanced Chemistry und Torch rappten über Identität, Rassismus und das Leben als Migrant in Deutschland – HipHop als politische Stimme. Absolute Beginner, Eins Zwo, Samy Deluxe und Freundeskreis formten in den späten 90ern eine goldene Ära des deutschen Conscious Rap. „Leg dein Ohr auf die Schiene der Geschichte“ von Freundeskreis ist bis heute einer der poetischsten deutschen Rap-Songs.
Die 2000er brachten dann den Paradigmenwechsel: Aggro Berlin, gegründet 2001, veränderte Deutschrap für immer. Sido, Bushido und B-Tight brachten Straßenrap aus Berlin-Kreuzberg und Neukölln in die Charts. Sidos „Mein Block“ (2004) wurde zum Manifest einer neuen Rap-Generation. Gleichzeitig hielt Kool Savas mit technischem Rap und Battle-Skills die lyrische Fahne hoch.
HipHop auf NEUNZIG NULL NULL
Von den Boom-Bap-Beats der 90er über die Club-Hymnen der 2000er bis zum Deutschrap, der in Jugendzentren und auf Schulhöfen geboren wurde – bei NEUNZIG NULL NULL hörst du die gesamte Bandbreite. 2Pac neben den Fantas, Eminem neben Fettes Brot, Jay-Z neben Samy Deluxe.
Das ist HipHop, der Geschichte geschrieben hat. Jetzt einschalten und Kopf nicken.